Praxis und Leistungen

Durch meine kassenärztliche Anerkennung übernehmen sowohl gesetzliche als auch private Krankenkassen die Behandlungskosten in meiner Praxis. Eine eigene Übernahme der Kosten als Selbstzahler ist ebenfalls möglich.

Meine Praxis führt keine Warteliste. Falls ein Therapieplatz vorhanden ist, wird ein Erstgespräch vereinbart. Es kann allerdings auch sein, dass ich mich aus Gründen fehlender Kapazitäten nicht zurückmelde.  Ich ermutige deshalb jeden, sich auch in weiteren Praxen für einen Therapieplatz zu melden.

Kommt es zu einem gemeinsamen Erstgespräch finden wir zusammen heraus, wie eine Unterstützung im weiteren Verlauf aussehen kann. Hierfür machen wir uns vorher ein genaues Bild der Problematik, um danach individuelle Ziele zu erarbeiten, die dann, wenn die gegenseitige Chemie stimmt, in der Therapie angegangen werden.

Die Psychotherapie findet regelmäßig an einem festen Termin (meist einmal in der Woche für je 50 Minuten) statt. Die zuverlässig stattfindenden Termine sind hierbei Grundlage für die therapeutische Zusammenarbeit. Eine Bescheinigung für hierdurch ausgefallene Schulstunden wird selbstverständlich von der Praxis ausgestellt.

Die Dauer einer Therapie ist individuell und hängt von vielen Faktoren, wie z.B. Schwere oder Art der vorhandenen Störung ab. In einigen Fällen können schon wenige Sitzungen einen Leidensdruck vermindern. Eine Psychotherapie kann jedoch auch mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Psychotherapie

Psychische Störungen entstehen insbesondere durch ein Zusammenspiel aus bereits vorhandenen Risikofaktoren und belastenden Lebenserfahrungen, durch die wichtige psychologische Grundbedürfnisse frustriert wurden bzw. nicht angemessen befriedigt werden konnten. Hierdurch bilden sich neuronale Netzwerke, die das Denken, Fühlen und Handeln einer Person nachteilig beeinflussen und im Alltag für Leidensdruck sorgen.

Psychotherapie stellt eine wirksame Möglichkeit dar, psychische Störungen zu bearbeiten. Durch meine eigene Tätigkeit als Wissenschaftler ist es mir äußerst wichtig, ausschließlich therapeutische Verfahren und Methoden anzuwenden, die wissenschaftlich gut untersucht sind und Betroffenen nachweislich in effizienter Weise helfen. 
Schwerpunktmäßig arbeite ich mit der Kognitiven Verhaltenstherapie und EMDR, mit einem generellen Fokus auf Hilfe zur Selbsthilfe. Die wichtigsten Bausteine einer Therapie in meiner Praxis sind dabei das Klären persönlicher Bedürfnisse und Ziele, ein aktives Angehen von Problemen und die Suche nach Lösungen, unter Nutzung vorhandener Stärken und Eigeninitiative meiner Patienten sowie ihrer Eltern. Die Grundlage stellt für mich hierbei eine vertrauensvolle therapeutischen Beziehung sowie eine Orientierung meiner Arbeit am aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstand dar.

Kognitive
Verhaltenstherapie

Die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) ist eine der von den gesetzlichen Krankenkassen finanzierten Psychotherapieverfahren innerhalb Deutschlands.

Die KVT orientiert sich an Befunden der empirischen Psychologie und bemüht sich deshalb um ständige wissenschaftliche Weiterentwicklung. Sie begreift psychische Störungen als erlernte (jedoch langfristig nachteilige) Bewältigungsstrategien für auftretende Belastungen. 

In der KVT werden ungünstige Verbindungen zwischen Verhalten, Gedanken und Gefühlen herausgearbeitet, um dann hilfreichere neue Verhaltensweisen einzuüben, die neue Lernerfahrungen mit Bildung günstigerer neuronaler Netzwerke ermöglichen sollen. 

Im Kindesalter werden verhaltenstherapeutische Techniken um spieltherapeutische Methoden ergänzt. 
KVT ist geeignet für Personen, die Strategien für eine aktive Problembewältigung suchen.

EMDR

Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) ist ein von der WHO empfohlenes psychotherapeutisches Verfahren zur Behandlung Posttraumatischer Belastungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen. 

Studien heben außerdem die Wirksamkeit von EMDR bei weiteren Störungsbildern wie z.B. Anpassungsstörungen oder Depressionen hervor. 

Psychische Störungen werden als Folge zugrundeliegender unverarbeiteter Erinnerungen durch belastende Lebensereignisse verstanden. Mit Hilfe von durch den Therapeuten geführte rhythmische Stimulationen (meist Augenbewegungen), werden neuronale Prozesse aktiviert und dysfunktional gespeicherte Erfahrungen können u.a. ins Langzeitgedächtnis übertragen werden, wodurch sich Symptome in Folge verringern sollen.

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